Brunnenrohr vorbereiten
Aufbau des Arbeitsrohrs:
– 1 Meter Sumpfrohr
– 2 Meter Filterrohr
– Vollrohr weiter aufstecken – bis Ende
Brunnenbohrloch erstellen
Der Brunnenbohrer wird senkrecht durch die Holzplatte im Boden gedreht und in regelmäßigen Abständen herausgezogen. Sobald entweder das Grundwasser kontinuierlich erreicht ist oder das Bohrmaterial nachrutscht, setzen wir das Arbeitsrohr ein. Anschließend füllen wir das Rohr mit Wasser, um den Einsatz der Kiespumpe zu ermöglichen.
Holzzange beschwären
Wir befestigen zunächst die Holzzange am Arbeitsrohr und beschweren sie. Mit jedem mühsam erarbeiteten Meter wird ein weiteres Arbeitsrohr angeschraubt. Als erstes Gewicht dienen meine beiden Brüder– jeweils über 90 kg schwer. Der Vorteil: Sie können schnell auf die Holzzange steigen und ebenso leicht wieder absteigen.
Brunnentiefe bestimmen
Die Tiefwasserpumpe sollte min. 2 Meter unterhalb der Grundwasseroberfläche instaliert werden.
Brunnenspülen
Sobald die gewünschte Tiefe erreicht ist, sollte der Tiefbrunnen mit einer Pumpe gespült werden, bis das Wasser klar und sauber austritt.
IN MANCHEN STÄDTEN UND KOMMUNEN MUSS EIN BRUNNEN GENEHMIGT WERDEN!
Bitte informieren Sie sich, ob Sie für einen Tiefbrunnen eine Erlaubnis benötigen! Wir übernehmen keinerlei Verantwortung oder Haftung für Ihr Projekt.
*** Die Förderung von Grundwasser über einen Gartenbrunnen ist gemäß § 46 Wasserhaushaltsgesetz erlaubnisfrei, da aufgrund der in der Regel geringen Fördermengen kein relevanter Einfluss auf das Grundwasser bzw. die Grundwasserstände zu erwarten ist. Private Brunnen, die vor 2010 errichtet wurden, sind dem Rhein-Kreis Neuss oft nicht bekannt, da erst seit diesem Zeitpunkt die Anzeigepflicht für die Bohrung besteht.